Schad- und Giftstoffe - Alkohole und Aldehyde
Aldehyde
Aldehyde sind besonders bekannt als Reizstoffe und ihr bekanntester Vertreter ist das Formaldehyd.
Aldehyde entweichen manchen Einrichtungsgegenständen, weil sie in Form von Klebern oder Rückständen in Kunststoffen enthalten sind. Sie entstehen aber auch bei dem oxidativen Abbau von Fetten und anderen organischen Verbindungen.
Aldehyde sind im allgemeinen sehr reaktiv und reichern sich deshalb nicht in der Luft an. Viele einfache Aldehyde kommen auch im Stoffwechsel vor. Deswegen sind die einfachen gesättigten Verbindungen nicht giftig, aber aufgrund ihrer Reaktivität reizen sie die Atemwege und lösen Allergien aus.
Alkohole
Einfache, gesättigte Alkohole sind in vielen Reinigungsmitteln und Sprays enthalten. Sie erhöhen die Löslichkeit eines Inhaltsstoffes, verbessern die Verdunstungseigenschaften, wirken als Desinfektionsmittel oder setzen den Gefrierpunkt herab. In Kosmetika eingesetzt, kühlen sie die Haut.
Als Nebenwirkung trocknen sie die Haut aus und reizen die Schleimhäute. In höheren Konzentrationen schädigen sie unser Nervensystem.
Alkohole von komplexeren Verbindungstypen haben evt. völlig andere Eigenschaften und müssen einer anderen Verbindungsklassen zugeordnet werden. Häufig vorkommende Alkohole sind Methanol, Ethanol, Butanol, Isopropanol und Glycerin.
