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Ursache / Ursache für Schimmelpilze in der Wohnung

In unseren dichten Gebäuden, die heute meist auf eine gute Wärmedämmung ausgerichtet sind, ist mangelnde Lüftung fatal. Die normale Feuchtigkeit, die in einer Wohnung durch uns Menschen allein durch die Atmung, aber auch durch Duschen, Waschen und Kochen abgegeben wird, kann nur in ganz geringer Menge von der Luft aufgenommen werden (etwa 12 g pro m 3). Überschüssige Feuchtigkeit schlägt sich besonders an kalten Einrichtungsgegenständen und Wänden nieder. Die Fenster beschlagen, die Wände besonders auf der kälteren Nordseite oder an schlecht isolierten Wärmebrücken werden nass. Dies ist der optimale Nährboden für Schimmelpilze. Sie sind nicht wählerisch, Zellulose und Stoffe sind zwar gute Nährböden, der Putz oder die Farbe reicht aber bereits auch. Ist die Luftzirkulation unzureichend und bleibt die Wand kalt, so bleibt die Feuchtigkeit und der Pilz kann sich relativ schnell entwickeln. Langfristig werden Putz und Mauern beschädigt. Auch Teppiche und Isolationen werden angegriffen. Es setzt eine vorzeitige Verrottung ein.

Vorbeugen / Vorbeugende Massnahmen

Die Lüftung ist wesentlich für den Erhalt eines gesunden Raumklimas und zur Vermeidung von Schimmel. Zentral für unsere modernen Räume ist die Abführung von Feuchtigkeit. Aber auch andere Schadstoffe reichern sich in der Atemluft an, besonders jedoch Kohlendioxid. Im allgemeinen sollte ein Raum mit einer Person mindestens einmal pro Stunde gelüftet werden. Dies ist fast aussichtlos durchzuführen.

Die kontrollierte Wohnungslüftung ist auch unter Baubiologen umstritten. Es existiert jedoch ein Lüftungsproblem, wenn wir den Luftaustausch zur Herabsetzung der Heizenergie nahezu unterbinden.

Stosslüften

Die einzig vernünftige Art des Lüftens, ist ein kurzer, vollständiger Austausch der Raumluft. Dabei sollte am besten ein Durchzug den Luftaustausch beschleunigen.

Im Winter reichen 2 - 3 Minuten, im Sommer können auch mal 15 Minuten sinnvoll sein. Dadurch wird verhindert, dass die Einrichtung des Innenraumes abgekühlt wird.

Die Wärmeenergie in der Luft geht jedoch leider verloren (etwa 1,2 kJ pro Grad und m3).

Auch Schlafzimmer und Bäder sollten nicht einen halben Tag kalt bleiben. So kann beispielsweise ein Badezimmerfenster nur sehr schlecht austrocknen. Die Wände werden kalt und sobald in dem Raum Feuchte anfällt, kondensiert sie sich wieder an den kalten Flächen.

Besser ist, auch ungenutzte Räume nicht auskühlen zu lassen und das Schlafzimmer am Morgen gründlich zu Lüften.